Montag, 4. Januar 2021

Rezension: Vegan Oriental

 Gastbeitrag

 


 

 Infos 

Titel: Vegan Oriental
Autorin: Parvin Razavi
Verlag: Neunzehn-Verlag
Seitenzahl: 192 Seiten
Preis: 24,95€
Hier gelangt ihr zum Buch: zum Buch/Verlag

 

 

 

 

 

 Neugierde, Genuss, Gastfreundschaft, Sinnlichkeit, Tradition, Kreativität, Nachhaltigkeit und Lebensfreude – diese Ausgangspunkte standen als Inspiration zu Beginn dieses Buchprojektes. Unter dieser Prämisse fand sich ein Team rund um die Köchin Parvin Razavi zusammen, um die frische und abwechslungsreiche orientalische Küche in ein veganes Kochbuch zu transferieren. Egal ob als Hauptspeisen oder für die traditionelle Mezze, in diesem Buch finden sich Gerichte, die mit natürlicher Leichtigkeit einen kulinarischen Bogen über die verschiedenen orientalischen Esskulturen spannen und mit zeitgenössischen Ansätzen verbinden.

 

 


→ Gesas Meinung:

 

Meine orientalischen Wochen halten an und da ich bei den letzten Büchern ja vor allem den hohen Fleischanteil kritisiert habe (nicht als Abzüge in der Wertung, aber doch in der persönlichen Verwendbarkeit der Bücher für mich), habe ich mich jetzt mal nach einem vegetarischen oder veganen
orientalischen Kochbuch umgesehen und bin im NeunZehn Verlag fündig geworden.

Das Buch „Vegan Oriental“ von Parvin Razavi ist schon nach dem Auspacken eine wahre Augenweide: ein buntes, mit Bleistiftzeichnungen von Henriette Artz über und über dekoriertes Cover mit Lesebändchen und in interessantem Format. Das Buch ist etwas höher, dafür aber schmaler als
die üblichen Kochbücher. Das gefällt mir irgendwie richtig gut!

Auf knapp 190 Seiten finden sich im Buch über 70 Rezepte, die alle ausnahmslos mit einem Foto illustriert sind. Schön ist, dass die zubereiteten Gerichte auf den Bildern genauso aussehen wie in meiner Küche. Authentische Rezeptfotos finde ich immer sehr viel besser als mega durchgestylte.

Im Buch selbst sind die Rezepte nach Ländern sortiert: Iran, Armenien, Syrien, Libanon, Jordanien, Ägypten, Marokko und Türkei und innerhalb der Länder gibt es dann immer Rezepte in den vier Kategorien: Mezze, Hauptgerichte, Beilagen und Desserts.

Rarvin Razavi ist Österreicherin mit iranischen Wurzeln und Foodbloggerin, Redakteurin und Betreiberin von individuellem Catering. Im Buch selbst ist sie mitten im Garten umgeben von Mangold, Kürbis, Auberginen und Tomaten zu sehen.

Nach einem kurzen Vorwort beginnt das Buch mit einem tollen Glossar zu häufig verwendeten Gemüse- und Gewürzsorten, die mit liebevollen Zeichnungen und kurzen Beschreibungen versehen sind und neben den botanischen Namen auch z. B. arabische, türkische und weitere orientalische Sprachen nennen.

Ich habe mir (wie immer) eine kleine Liste mit „sofort-nachkoch-Gerichten“ notiert und so wird es in den nächsten Wochen hier eine köstliche Abfolge geben aus: Dicker Gerstensuppe,
eingelegtem Gemüse, Safran-Knusperreis, Mante mit Kürbisfüllung, Linseneintopf mit Mangold, Weisser-Bohnen-Hummus, Bohnenbratline, gegrilltem Blumenkohl mit Tahini-Dip, Börek mit Mangold gefüllt und orientalischem Milchreis.

Habt Ihr’s bemerket? Gleich zwei Mangoldgerichte auf der Liste – Ihr wisst inzwischen, dass mein Herz bei Mangold sofort höherschlägt!

Total super finde ich übrigens, dass Sojajoghurt das einzige Ersatzprodukt ist. Und alle Zutaten sind wirklich leicht zu besorgen oder wachsen sogar in meinem Garten. Ich bin total glücklich, dass ich jetzt auch ein vegetarisch/veganes orientalisches Kochbuch habe! Da kann ich wirklich alle Gerichte nachkochen! 

 


Von mir gibt es für das Buch 5 Sterne, weil es viele tolle Rezepte enthält, bei denen nun wirklich niemandem etwas fehlt und weil mich das Buch mit seinem liebevollen Design berührt! 

★★★★★ 

5 von 5 Sternen 

 
Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des
Rezensionsexemplares! 

 

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen